Studie über die Beratungssituation Älterer in deutschen Apotheken

Um einen Überblick über die konkrete Beratungssituation Älterer in deutschen Apotheken zu erhalten, führen wir regelmäßige Befragungen durch. Die Ergebnisse dieser Studien machen immer wieder deutlich, wie wichtig eine gute Beratung ist. Außerdem zeigen sie, dass es oft zu wenig Kundenorientierung gibt und dass es an Aufklärung über die Wirkung von Medikamenten in deutschen Apotheken mangelt.

Die von uns ausgezeichneten Apotheken arbeiten kundenorientiert und gewährleisten damit eine gute Beratungsqualität. Weitere Informationen zur Verbraucherempfehlung „Seniorengerechte Apotheke“ finden Sie auf folgenden Seiten.

Folgend finden Sie Auszüge aus einzelnen Studien:

Im Rahmen der Umfrage aus dem Jahr 2009 zeigte sich, dass 90 % der 766 Befragten älteren Menschen eine fundierte und individuelle Beratung erwarten, wenn sie in der Apotheke ein Medikament kaufen. Von den 766 Befragten waren 70 % Frauen und 30 % Männer. Das Durchschnittsalter betrug 65 Jahre.

Im Jahr 2006 nahmen 967 Personen mit einem Durchschnittsalter von rund 65 Jahren an unserer Studie teil. Zwei Drittel der Befragten waren Frauen, ein Drittel Männer. Nur gut 40 % der älteren Menschen werden beim Kauf von Medikamenten bei aktuellen Beschwerden vorher gefragt, welche Medikamente sie sonst einnehmen und ob sie noch weitere Beschwerden haben. Ob sie bereits etwas unternommen haben, werden nur 25 % der Älteren gefragt.  Während 73 % der Apotheken genauere Erklärungen zur Einnahme geben, fehlt oft die Aufklärung über die Wirkung und Hinweise zu Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen.

Insgesamt zeigte sich bei unserer Untersuchung: Je älter die Kunden sind, desto geringer ist die Aufklärung. Dabei ist diese mit zunehmendem Alter besonders wichtig.

Ihre Ansprechpartnerin

Ingrid Fischer
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